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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Künstler-Utopien: «Wie wollen wir in der Zukunft leben?» Von Carola Große-Wilde, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 27. Mai 2010 um 06:41 Uhr

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Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürre: Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt utopische Konzepte, wie wir dem Chaos entgehen können.

 

Hamburg (dpa) - «In welcher Welt leben wir und wie wollen wir sie gestalten?» - Mit dieser Frage beschäftigt sich von Freitag an bis zum 8. August die Schau «Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe» im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. «Das, was wir im Moment diskutieren, wird nicht ausreichen, um den Klimawandel aufzuhalten. Deshalb müssen wir uns mit Anpassungen auseinander- setzen», sagte Kurator Friedrich von Borries am Mittwoch in Hamburg. Die Ausstellung, eine Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK), zeigt historische und aktuelle klimabezogene Modelle, Konzepte und Utopien aus Design, Kunst und Architektur, die Visionen für ein Überleben in der Katastrophe entwerfen.

 

Zu sehen sind 25 mobile, temporäre und urbane Kapseln, mit denen menschliches Leben unabhängig von den klimatischen Bedingungen möglich werden soll - von schwimmenden Städten über Körperkapseln bis zu Naturkapseln, die die Natur vor den Menschen schützt. Die Ausstellung beginnt mit der interaktiven Installation «La Parole» des argentinischen Künstlers Pablo Reinoso. Jeweils zwei Besucher können ihre Köpfe in die Aufblaskonstruktion hineinstecken und einen gemeinsamen Luft-, Seh- und Hörraum teilen. «Es geht um die Frage, wie Menschen ihren Körper vor verschmutzter Luft, Umweltgiften und Sonneneinstrahlung schützen können», sagte Borries. Schon jetzt gebe es in Japan Bars, in denen Menschen Sauerstoff tanken können.

 

Im Bereich der Wohnkapseln sind utopische Entwürfe aus den 60er Jahren wie die «Walking City» des britischen Künstlers Ron Herron zu sehen. Sie sind aktuellen Beispielen eines «Walking House» der dänischen Künstlergruppe N55 gegenübergestellt, dessen Prototyp sich tatsächlich 1:1 durch die Landschaft bewegt: Das wandernde Haus sammelt Energie über Solarzellen und kleine Windmühlen. Es gibt ein System für Regenwasseraufbereitung und solare Wassererwärmung. Ein kleines Gewächshaus könnte die Ernährung für die Bewohner sichern. «Es gibt verschiedene Einsatzmöglichkeiten: Die Häuser könnten Wanderarbeiter beherbergen, als Flüchtlings- oder Auffanglager dienen», meinte Borries.

 

Der belgische Architekt Vincent Callebaut hat «Lilypad» entwickelt, eine schwimmende Insel, die den Klimaflüchtlingen der Zukunft eine neue Heimat bieten soll. Jede der Insel kann 50 000 Menschen beherbergen. Sie ist eine «Ökopolis», klimaneutral und autark. «Viele Beispiele sind keine Lösungsvorschläge im praktischen Sinne, sondern Bilder, die unsere verkrusteten Vorstellungen vom Leben aufrütteln sollen», meinte Borries. Bereits jetzt einsetzbar und zusammen mit Obdachlosen hat der US-Künstler Michael Rakowitz «Parasite Shelter» entwickelt - eine Art aufblasbares Zelt, das an den Ausgangsschächten von Klimaanlagen angedockt wird und so obdachlosen Menschen im Winter ein warmes Zuhause bietet.

 

 

www.klimakapseln.de

www.mkg-hamburg.de

www.hfbk-hamburg.de

 



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