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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Architekturwettbewerb für Caspar-David-Friedrich-Museum PDF Drucken E-Mail
Samstag, 29. Mai 2010 um 06:46 Uhr

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Greifswald (dpa/mv) - Für das Caspar-David-Friedrich-Museum lobt die Hansestadt Greifswald einen europaweiten Architekturwettbewerb aus. Der Wettbewerb für das Museum zur Person des Malers umfasse neben dem Gebäude auch das Ausstellungskonzept, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Insgesamt werden an dem mit 150 000 Euro dotierten Wettbewerb 25 Architekturbüros beteiligt. Das rund neun Millionen Euro teure Vorhaben soll von 2012 an als neuer Bestandteil des Pommerschen Landesmuseums gebaut werden.

 

Das Museum verfügt über 79 Friedrich-Originale. Darunter befinden sich die «Ruine im Riesengebirge» und sechs weitere Gemälde, eine Ölstudie, drei Aquarelle sowie Feder- und Bleistiftzeichnungen, Holzschnitte und Radierungen. Das Museum beherbergt zudem Archivalien zur Familiengeschichte. Caspar David Friedrich, der berühmteste Maler der deutschen Romantik, wurde 1774 als Sohn eines Seifensieders in Greifswald geboren. Er starb 1840 in Dresden. Friedrichs Werke sind geprägt von der pommerschen Landschaft, den Kirchen, Hünengräbern und Kreidefelsen.

 

Vor dem Projekt-Start wartet die Stadt noch auf die endgültige Zustimmung des Landes zur Beteiligung an den Betriebskosten, wie Oberbürgermeister Arthur König (CDU) sagte. Die Gespräche dazu liefen. Sollte sich das Land wider Erwarten nicht an den Betriebskosten beteiligen, dann müsste die Stadt das Projekt allein stemmen, sagte König. Der Bau selbst soll aus Mitteln des Landes, Bundes und der Stadt finanziert werden. Aus dem Kultusministerium hieß es, dass noch keine Entscheidung zur Finanzierung getroffen worden sei, da das Konzept erst vor einer Woche eingegangen sei.

 

Bei der Architektur des Gebäudes solle eine zeitgemäße «Signatur» gefunden werden, die die romantische Position Friedrichs, die Durchdringung von Geist und Natur, repräsentiere, heißt es in einem Positionspapier der Stadt. Als Vorbilder könnten unter anderem das von Daniel Libeskind gestaltete Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das Zentrum Paul Klee in Bern oder das arp museum in Remagen (Rheinland- Pfalz) dienen.

 



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