| Mehr als 6000 besuchen «Dortmunder U» |
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| Montag, 31. Mai 2010 um 06:35 Uhr | ||
Dortmund (dpa/lnw) - Das am Freitag offiziell eröffnete Kulturzentrum «Dortmunder U» haben am ersten Wochenende bis Sonntagnachmittag bereits mehr als 5200 Menschen besucht. Gründungsdirektor Andreas Broeckmann zog eine positive Bilanz. «Die Leute haben sich mit großer Neugier alles angeschaut und sind durchs Haus gestreift. Viele haben auch die Ausstellungen besucht», sagte Broeckmann der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag in Dortmund.
Das Hauptgebäude der einst größten Brauerei Deutschlands war am Freitag nach über zweijähriger Umbauzeit als «Zentrum für Kunst und Kreativität» wiedereröffnet worden. Der Umbau ist eines der herausragenden Projekte im Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010.
Die Installationen des Filmkünstlers Adolf Winkelmann hätten einen guten Eindruck gemacht, so Broeckmann weiter. Unter den Besuchern seien auch viele ehemalige Brauereiangehörige gewesen. Broeckmann rechnete mit insgesamt mehr als 6000 Besuchern bis zum Abend.
Nutzer werden unter anderem ein Kunstmuseum, die Dortmunder Hochschulen, ein Medienkunstverein und ein Zentrum für Kreativwirtschaft. Eröffnet wurden zunächst die ersten drei Obergeschosse. Vier Ausstellungen sind zu sehen. Bis zum 8. Oktober, dem Tag der Gesamteröffnung, sollen die weiteren Etagen schrittweise eingerichtet werden.
Der Dortmunder Filmkünstler Adolf Winkelmann («Contergan») hat für das Dortmunder U eine dauerhafte Filminstallation aus drei Teilen geschaffen. Von außen weithin sichtbar ist seine riesige «Bilderuhr» in der Dachkonstruktion auf einer Höhe von rund 50 Metern. Sie wurde am Freitag ebenfalls in Gang gesetzt.
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