| Fotografien vom Lebensende in Hannover zu sehen |
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| Dienstag, 02. November 2010 um 06:57 Uhr | ||
Hannover (dpa/lni) - Menschen auf ihrem letzten Lebensweg: Es sind Bilder, die den Betrachter im Historischen Museum in Hannover bewegen. Unter dem Titel «Noch mal leben vor dem Tod» wurden 24 Menschen porträtiert, die überwiegend ihre letzte Zeit im Hospiz verbrachten. Hospize bieten Schwerstkranken die Möglichkeit, ihr Lebensende so schmerzfrei und bewusst wie möglich zu verbringen. Wer dort die Zeit verbringt, weiß, dass ihm nur noch sehr wenig Zeit zum Leben bleibt.
Die Ausstellung zeigt jeweils zwei großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien von einem Menschen. Das eine zeigt einen lebensfrohen oder nachdenklichen, einen intensiv lebenden oder von Schmerz gezeichneten Menschen. Das andere zeigt ihn nach seinem Tod. Es sind keine auf Sensation abzielende Bilder, teilte eine Museumssprecherin mit. «Während die Bilder der Verstorbenen den Betrachter die Angst und Sorge vor dem Sterben nehmen und zu einer inneren Ruhe führen, verweisen die Bilder der noch Lebenden auf die eigene begrenzte Lebenszeit.» Diese Zeit sollte bewusst gestaltet werden.
Die Ausstellung wurde bereits seit 2004 im In- und Ausland gezeigt und ist mehrfach prämiert. In Hannover ist «Noch mal leben vor dem Tod» vom 3. November an bis zum 9. Januar zu sehen.
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