| Museumsrundgang - 03.11.2010 |
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| Mittwoch, 03. November 2010 um 06:34 Uhr | ||
Spielzeuge von Avantgarde-Künstler
Málaga (dpa) - Werke der Künstler-Avantgarde für Kinder: Eine Ausstellung des Picasso-Museums in Málaga zeigt Spielzeuge, Möbelstücke und andere Gegenstände, die berühmte Künstler für Kinder hergestellt haben. Dazu gehört ein Auto aus Holz, das Pablo Picasso für seinen Sohn Paul bemalt hat. Der Junge soll davon allerdings nicht begeistert gewesen sein, denn er fand, dass der mit einem Rautenmuster versehene Unterboden aussah «wie ein Küchenfußboden». Die Ausstellung «Spielzeuge der Avantgarde» in Picassos südspanischer Geburtsstadt umfasst Werke unter anderem von Paul Klee, Joan Miró und Edward Steichen. «Wir zeigen nicht allein eine Ansammlung von Spielsachen», sagte der künstlerische Direktor des Museums, José Lebrero. «Bei der Ausstellung geht es uns auch um die Frage, was die Künstler unter Spielzeug verstanden haben.» Die Schau ist bis zum 30. Januar 2011 zu sehen.
Henri Cartier-Bresson in San Francisco
San Francisco (dpa) - Unter dem Titel «Henri Cartier-Bresson: The Modern Century» widmet das Museum für Moderne Kunst in San Francisco dem französischen Fotografen eine große Retrospektive mit mehr als 300 Arbeiten. Cartier-Bresson (1908-2004) zählt zu den berühmtesten und einflussreichsten Fotojournalisten und Künstlern in der Geschichte des Mediums. Die Ausstellungen zeigt Arbeiten von 1929 bis 1989, mit einem Schwerpunkt seines Schaffens von 1932 bis 1973. Bahnbrechend waren Cartier-Bressons Fotoreportagen in Indien und Indonesien, über die Revolution in China, die Sowjetunion nach Stalins Tod und das Europa der Nachkriegszeit. Ein Teil der Aufnahmen wird erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Die Ausstellung war zuvor im New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) zu sehen. In San Francisco läuft die Schau bis zum 30. Januar 2011. http://www.sfmoma.org
British Museum zeigt Ägyptisches Totenbuch
London (dpa) - Eine der umfassendsten Sammlungen an Zaubersprüchen, Beschwörungsformeln und religiösen Vorstellungen aus dem Alten Ägypten zeigt das British Museum in London. In der Schau um das Ägyptischen Totenbuch ist auf Papyrusrollen zu sehen, wie sich die alten Ägypter das Leben nach dem Tod vorgestellt haben. Mit dem Totenbuch sollten Verstorbene zwischen 1600 vor Christus und 100 nach Christus vor Dämonen geschützt oder auf ein ewiges Leben eingeschworen werden. In der Sammlung befindet sich Museumsangaben zufolge auch die längste Papyrusversion des Totenbuchs auf 37 Metern. Die Ausstellung «Reise durch das Jenseits» beginnt am 4. November.
Hans von Aachen: Ein europäischer Hofkünstler in Wien
Wien (dpa) - Hans von Aachen (1552-1615) war dank seiner Reisen nach Italien und der späteren Arbeit als Kammermaler am Prager Hof ein wahrhaft europäischer Künstler: In seinen sinnlichen und eleganten Werken vereint sich die Hofkultur der Spätrenaissance mit venezianischem Kolorit, niederländischem Realismus und römischem Manierismus. Eine Schau im Kunsthistorischen Museum in Wien, in dem sich den Angaben zufolge die größte und beste Sammlung seiner Werke befindet, zeigt nun das gesamte Schaffen des als Sohn eines Aachener Kaufmanns in Köln geborenen Malers und die verschiedenen Facetten seiner Tätigkeit. Die Ausstellung «Hans von Aachen - Hofkünstler in Europa» war zuvor schon in Aachen und Prag zu sehen und bleibt bis zum 9. Januar in Wien.
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