| Offener Brief gegen Kulturkürzungen |
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| Freitag, 05. November 2010 um 06:30 Uhr | ||
Leipzig (dpa/sn) - Die Intendanten von Oper, Centraltheater und Gewandhaus in Leipzig haben sich mit einem offenen Brief gegen die geplanten Kürzungen im Kulturbereich gewandt. Die Novellierung des Kulturraumgesetzes wäre dem «Ansehen Sachsens gewiss nicht dienlich», warnen Alexander von Maravic, Sebastian Hartmann und Andreas Schulz in dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben. Auch die Personalvorsitzenden der Häuser haben den Brief unterzeichnet. «Wir fordern die Entscheidungsträger im Land und in den Kommunen auf, die vorgesehenen Maßnahmen nicht zu verabschieden.»
Die drei Häuser hätten in den vergangenen Jahren bereits Millionen eingespart. «Kulturinstitutionen bilden das geistige Fundament einer Gesellschaft und sind eine Investition in deren Zukunft. Jeder Arbeitsplatz, der hier verloren geht, erhöht die Sozialausgaben der Kommunen. "Einsparungen" an dieser führen zu Mehrausgaben an anderer Stelle, sind folglich keine», schreiben die Kulturschaffenden. Leipzigs Stadtspitze rechnet mit Einbußen von 2,5 Millionen Euro, sollte das Kulturraumgesetz wie geplant novelliert werden.
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