| Museumsrundgang - 10.11.2010 |
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| Mittwoch, 10. November 2010 um 07:56 Uhr | ||
Centre Pompidou zeigt Objektkünstler Armand
Paris (dpa) - Armand gehört zu den bedeutendsten französischen Objektkünstlern und Mitbegründern des Nouveau Réalisme. Mit rund 120 Werken widmet das Pariser Centre Pompidou dem im Jahr 2005 verstorbenen Künstler jetzt eine Retrospektive. Unter den Exponaten befinden sich seine berühmten Accumulations, Anhäufungen gleicher Gegenstände wie Uhren und Kannen, aber auch seine zertrümmerten und auf Holz geklebten Streichinstrumente. Die Ausstellung dauert bis zum 10. Januar 2011.
Rembrandt und Six im Rijksmuseum
Amsterdam (dpa) - Der Freundschaft zwischen Rembrandt van Rijn (1606 - 1669) und Jan Six (1618 - 1700) ist im Amsterdamer Rijksmuseum noch bis zum 29. November eine kleine Sonderschau gewidmet. Im Mittelpunkt steht das berühmte Porträt, das Rembrandt von dem Kunstsammler und Mäzen malte. Er stellte Six auf eine bemerkenswert informelle Weise dar - wie eine Momentaufnahme eines Mannes, der gerade dabei ist, seine Handschuhe anzuziehen. Das Bild ist seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Amsterdamer Familie Six. Weil das Six-Haus umgebaut wird, ist es nun im Rijksmuseum zu sehen. Ergänzt wird das Gemälde im Kupferstichkabinett des Museums durch Zeichnungen, die seine Entstehungsgeschichte erzählen.
Made in Holland: Privatsammlung im Mauritshuis
Amsterdam (dpa) - Die Königliche Gemäldegalerie Mauritshuis in Den Haag zeigt bis 30. Januar 2011 eine herausragende private Sammlung alter holländischer Meister aus den USA. Zu sehen sind Gemälde von Rembrandt, Frans Hals, Gerrit Dou, Frans van Mieris und Hendrick Avercamp. Die Besitzer gaben eine Ausnahmegenehmigung für die Schau, wodurch die Gemälde noch einmal in ihr Herkunftsland zurückkehren konnten. Nur einzelne der Werke, die nach Einschätzung von Experten in einem bemerkenswert guten Zustand sind, waren zuvor auf Ausstellungen außerhalb der USA zu sehen.
«Hyper Realism» der 1960er Jahre im Wiener MUMOK
Wien (dpa) - Neben der Pop Art bahnte sich Ende der 1960er Jahre eine neue Kunstrichtung ihren Weg, die fotografische Vorlagen in realistische Gemälde umsetzte. «Fotorealismus», «Super Realism» oder «Hyper Realism» hieß diese Malerei von chromblitzenden Autos, Schaufensterauslagen oder übergroßen Porträts von Stars. Künstler wie Richard Estes, Ralph Goings, Robert Bechtle, Malcolm Morley, Don Eddy und Chuck Close wurden so zu Chronisten des «American Way of Life» der späten 1960er und 1970er Jahre. Eine Ausstellung mit dem Titel «Hyper Real: Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie» im Wiener Museum Moderner Kunst (MUMOK) setzt bis zum 13. Februar diese Werke in den Kontext zur Pop Art von Roy Lichtenstein, Andy Warhol oder Tom Wesselmann. Zudem werden neben zeitgenössischer Fotografie auch realistische Tendenzen von europäischen Künstlern wie Gerhard Richter und Domenico Gnoli gezeigt.
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