| Österreich: Dem Land von Johann Strauß gehts (noch) gut Von Carola Frentzen, dpa |
|
|
|
| Mittwoch, 10. November 2010 um 07:56 Uhr | ||
Wien (dpa) - Als Heimat von Johann Strauß, Franz Schubert und Egon Schiele hat Österreich seit jeher eine besondere Beziehung zu Musik und Kunst. Wohl deshalb sieht die Situation für die Kulturschaffenden im Alpenland noch recht rosig aus. Die Österreichischen Bundestheater - zu denen neben der Wiener Staatoper auch das Burgtheater und die Volksoper gehören - erhalten etwa eine gesetzlich vorgeschriebene Basisfinanzierung.
Diese bleibt auch im neuen Budget unverändert, trotz Einsparungen in anderen Teilen des Haushalts. «Dies ist einerseits sehr positiv zu bewerten, andererseits bleibt ein kostendeckender Theaterbetrieb aufgrund der stetig steigenden Personalkosten weiterhin eine enorme Herausforderung», teilt die Geschäftsführung der Bundestheater mit.
Auch in der österreichischen Museumslandschaft gibt es keine aktuelle Gefährdung einzelner Institutionen - «noch», wie der Präsident des österreichischen Museumsbundes, Peter Assmann, sagt. «Ich denke, hier gibt es in Österreich durchaus eine grundsätzliche Zurückhaltung der "Kulturnation" vor dramatischen oder zeichenhaften Einsparungsmaßnahmen wie das aktive Schließen von traditionellen Kulturinstitutionen.»
Bedenklich sei aber das Fehlen von großflächigen Investitionen. Dies sei besonders am Scheitern des Großprojekts eines «Museums der Kulturen» in Wien zu erkennen, das kürzlich aus Kostengründen abgesagt wurde.
|
























































