| Volkskunst-Museum öffnet am 27. November |
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| Donnerstag, 11. November 2010 um 06:43 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Nach rund zehnmonatiger Schließung wird am 27. November das Museum für Sächsische Volkskunst wiedereröffnet. Dabei wurde nun auch die Präsentation im Erdgeschoss des Jägerhofs neu konzipiert, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Mittwoch mit. Dort werden Volkskunst und deren Wurzeln in der Kunstgewerbebewegung vor 1900 erklärt. Gezeigt werden auch eine nach Fotos von Museumsgründer Oskar Seyffert eingerichtete Umgebindestube und ein mechanisches Figurentheater aus dem 19. Jahrhundert, dessen sieben im Halbkreis angeordnete Szenen die Leidensgeschichte Christi zeigen.
Der Jägerhof aus dem 17. Jahrhundert war mit rund 1,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung grundlegend saniert und modernisiert worden. Durch die bereits 2006 überarbeitete Schau im ersten Obergeschoss und die Puppentheatersammlung führt künftig auch ein eigener Kinderpfad zum Anfassen, Ausprobieren und Spielen. Eine weitere Abteilung ist der DDR-Volkskunst gewidmet.
Deutschlands einziges Museum für Volkskunst wurde 1896 mit Exponaten gegründet, die ein gleichnamiger Verein gesammelt hatte. Seit 1913 befindet es sich im Jägerhof, der nach Auslagerung der Bestände 1942 und Zerstörung im Krieg wieder aufgebaut worden war. Das Haus, das auch eine der weltweit größten Puppentheatersammlungen beherbergt, gehört seit 1968 zu den Kunstsammlungen.
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