| Fürther Kunstgalerie vorerst gerettet |
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| Freitag, 12. November 2010 um 07:07 Uhr | ||
Fürth (dpa/lby) - Die Kunstgalerie in Fürth muss nun doch nicht schließen. Bei einem Treffen am Donnerstag einigten sich Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD), Galeriechef Hans-Peter Miksch und die Vorsitzende des Fördervereins, Maria Theis-Hanke, darauf, stattdessen verstärkt private Sponsoren anzuwerben.
Ein Teil der laufenden Kosten sollte demnach künftig jährlich durch Sponsoring gedeckt werden, teilte eine Stadt-Sprecherin mit. Dank verschiedener Unterstützungszusagen könne der Förderverein den notwendigen Betrag von 18 000 Euro pro Jahr gewährleisten.
Wegen der leeren Stadtkassen wollte Jung ursprünglich dem Stadtrat die Schließung der stadteigenen Galerie vorschlagen. Dieser Plan hatte in der mittelfränkischen Kulturlandschaft Proteste ausgelöst. Bei einem Galeriefest am vergangenen Wochenende hatten die Verantwortlichen nun eine verstärkte Werbung um zusätzliche Gelder ins Spiel gebracht.
Nach Angaben einer Sprecherin lässt sich die Stadt die 2002 eröffnete Galerie jährlich rund 150 000 Euro kosten. Bei einem stärkeren Sponsorenengagement will die Stadt ihre Zuschüsse nun um zehn Prozent kürzen. Der Stadtrat werde darüber am 24. November beraten, sagte die Sprecherin.
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