| Zeitgenössische Fotokunst-Schau in Trier |
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| Montag, 15. November 2010 um 06:41 Uhr | ||
Trier (dpa/lrs) - Fotokünstler aus aller Welt zeigen in Trier ihre neuesten Arbeiten: Unter dem Titel «Leben elementar» setzen sie sich bei der ersten «Fototagetrier»-Schau mit gesellschaftlichen Problemen und Fragen des Alltags auseinander, teilte der Kulturverein Bild und Kunst Trier am Freitag mit. Die Werke von insgesamt 50 Künstlern sind an vier Ausstellungsorten zu sehen: im Stadtmuseum Simeonstift, im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum, in den Viehmarktthermen und im historischen Frankenturm. Das «für Trier einzigartige Großprojekt» ist von diesem Samstag (13. November) bis 12. Dezember geöffnet.
Zu den Künstlern, die im Stadtmuseum Simeonstift zu sehen sind, gehört etwa die in London lebende Rut Blees Luxemburg, die gerne menschenleere Straßen, Gebäude und Plätze ablichtet. Oder Michael Wesely: Der Berliner Künstler ist bekannt für seine Aufnahmen mit extrem langer Belichtungszeit. Nächtliche Video-Projektionen, Slide- Shows und Künstlergespräche runden die Ausstellung ab. «Wir bieten ein Kessel Buntes», sagte der Kurator der Schau, Christoph Tannert.
Die «Fototagetrier» sollen sich als Schau für zeitgenössische Fotografie etablieren, sagte der Vorsitzende des Kulturvereins, Johannes Henke. Es sei geplant, sie als Triennale fortzuführen. «Wir haben die Initiative ergriffen, weil die Fotografie als Form des künstlerischen Ausdrucks in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine enorme Präsenz entwickelt hat», sagte er. Ein wichtiges Thema der «Fototagetrier» mit gut 100 Werken sei etwa das Älterwerden, sagte Kunstkritiker Tannert, Geschäftsführer des Künstlerhauses Bethanien in Berlin.
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