| Drastische Etat-Kürzung für Haus der Kulturen |
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| Montag, 15. November 2010 um 06:41 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Das renommierte Haus der Kulturen der Welt in Berlin erhält im kommenden Jahr 20 Prozent weniger Geld vom Außenministerium. Wie die Dachgesellschaft Kulturveranstaltungen des Bundes am Freitag mitteilte, hat der Haushaltsausschuss des Bundestags die Mittelkürzung durchgewunken. Danach sinkt die Regelförderung des Außenamts um 250 000 Euro auf eine Million Euro.
Als Geschäftsführer der Dachgesellschaft warnten die Kulturexperten Dieter Kosslick, Joachim Sartorius und Charlotte Sieben in einer gemeinsamen Erklärung: «Damit wird eine Institution existenziell gefährdet, die mit gutem Grund weltweites Renommée genießt.» Bereits bewilligte Drittmittel entfielen, wenn die Eigenbeteiligung des Hauses nicht gewährleistet sei.
Das Haus der Kulturen der Welt, ein Zentrum für den internationalen Kulturdialog, bekommt neben den Geldern vom Auswärtigen Amt noch eine Regelförderung aus dem Etat von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Sie beträgt 1,9 Millionen Euro im Jahr.
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