| Temporäre Kunsthalle könnte nach Wien verkauft werden |
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| Montag, 15. November 2010 um 06:41 Uhr | ||
Berlin/Wien (dpa/bb) - Die Temporäre Kunsthalle Berlin könnte nach einem Bericht der österreichischen Tageszeitung «Der Standard» bald in Wien stehen. Francesca Habsburg wolle die Kunsthalle kaufen und neben dem 20er Haus im Wiener Schweizergarten aufstellen, schreibt das Blatt (Samstag). Der Vertrag sei unterschriftsreif. Der Liquidator der Kunsthalle, Benjamin Anders, bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin, dass es Gespräche mit Francesca Habsburg, aber auch mit anderen Interessenten gegeben habe. Die Entscheidung falle in den nächsten Tagen. Einzelheiten wollte Anders nicht nennen.
Nach zwei Jahren und mehr als 200 000 Besuchern war Ende August die letzte Ausstellung in der Temporären Kunsthalle auf dem Berliner Schlossplatz geschlossen worden. Auf dem Platz soll in einigen Jahren das Berliner Humboldtforum in Gestalt des einstigen Stadtschlosses der Hohenzollern entstehen. Architekt des Pavillons war der österreichische Architekt Adolf Krischanitz, der ein ähnliches Projekt für den Wiener Karlsplatz entworfen hatte. Dem «Standard» zufolge schätzt Krischanitz die Kosten für den Abbau, den Transport und den Aufbau des Berliner Pavillons in Wien auf 1,2 bis 1,5 Millionen Euro.
http://www.kunsthalle-berlin.com
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