| Kunst zwischen Frankreich und NRW |
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| Freitag, 19. November 2010 um 07:01 Uhr | ||
Münster/Mülheim (dpa/lnw) - Kunst kennt keine Ländergrenzen: In einem zweijährigen Austauschprojekt haben sich Künstler aus Frankreich und Nordrhein-Westfalen gegenseitig inspiriert. Die Ergebnisse zeigt von Samstag an das Kunstmuseum in Mülheim an der Ruhr. In der Ausstellung «Transfer France-NRW» beschäftigen sich deutsche und französische Künstler in Videos, Fotografien und Installationen mit dem Thema «Metamorphosen - Verwandlungen», wie das Museum am Donnerstag mitteilte.
«Beim Transfer France-NRW geht es neben der Förderung von Künstlern um die Annäherung unterschiedlicher Kunstszenen», sagte ein Sprecher des NRW-Kultursekretariats in Wuppertal. 14 Künstler sowie drei deutsche und drei französische Museen sind an dem Projekt beteiligt. Auch das Dortmunder Museum Ostwall und das Museum Abteiberg in Mönchengladbach zeigen von Ende November an Werke des deutsch-französischen Kunst-Dialogs.
Das Mülheimer Kunstmuseum stellt ab Samstag zusätzlich Werke von Max Ernst (1891-1976) vor. Der Surrealist, der 1958 die französische Staatsbürgerschaft erhielt, steht für enge künstlerische Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Das Museum zeigt unter anderem sein Mappenwerk «Histoire Naturelle» mit 34 Lichtdrucken nach Bleistift-Frottagen. Ernst beschäftigte sich darin mit der Schöpfungsgeschichte.
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