| Museumstag diskutiert über Angebote für Ältere |
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| Dienstag, 23. November 2010 um 07:05 Uhr | ||
Mainz (dpa/lrs) - Mehr Stühle, größere Schriften und bessere Mitmach-Aktionen: Nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Museumsverbands müssen die Angebote für ältere Museumsbesucher verbessert werden. Über das Thema «Ältere Erwachsene - eine wichtige Zielgruppe für Museen» diskutierten am Montag beim Museumstag in Mainz Vertreter von etwa 60 Museen. Jeder zweite Besucher sei älter als 50 Jahre, schätzt der Verband. «Mit einfachen Mitteln könnte man da sehr viel Verbesserung erreichen», sagte Geschäftsführerin Bettina Scheeder. Sie forderte unter anderem mehr Mitmach-Angebote, etwa um sich über die Erfahrungen im Museum auszutauschen.
Häufig kämen etwa ältere Singles ins Museum, um zu kommunizieren. «Sie wollen teilhaben», sagte Scheeder. Sie schlug vor, Führungen mit Gesprächen zu ergänzen. Zu Besucherumfragen riet der neue Vorsitzende des Verbands, Professor Alexander Koch vom Historischen Museum in Speyer: «Um dann auch zu wissen: Was erwarten die Besucher?»
Die Vertreter der Museen konnten bei der Veranstaltung mit Geräten testen, wie sich ältere Menschen fühlen. Spezielle Brillen vernebelten den Blick, Gewichte am Körper erschwerten den Gang. Bei dem Treffen waren auch Mitarbeiter aus Alteneinrichtungen dabei. Insgesamt vertritt der Museumsverband rund 500 Museen im Land.
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