| Neue Kunst aus Barcelona bei «St-Art 2010» |
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| Dienstag, 23. November 2010 um 07:05 Uhr | ||
Straßburg (dpa/lsw) - Bizarre Metallskulpturen, beklemmende Porträts und originelle Fotoansichten: Die diesjährige Straßburger Kunstmesse «St-Art 2010» hat wieder ungewöhnliche Eindrücke zu bieten. Künstler aus Barcelona setzen bei der 15. Ausgabe der zeitgenössischen Künstlershow besondere Akzente. Allein 15 Galerien aus Barcelona und Umgebung zeigen vom 26. bis 29. November die Werke junger, aber auch bekannter, Künstler wie Picasso, Antonio Saura und Antoni Tapies.
Deutschland ist mit fünf Galerien vertreten, darunter aus Baden- Baden, Trier und Stromberg. Auch wenn die meisten der 80 Galerien aus Frankreich kommen, können die Besucher Einblicke in das aktuelle Kunstschaffen aus 18 Ländern bekommen. Mit dabei sind auch Künstler aus Japan, Südkorea, Italien und der Tschechischen Republik.
Die Veranstalter der Messe haben in diesem Jahr Rumänien als Sondergastland ausgewählt. Fotografien, Videokunst und der Blick zurück in die bewegten letzten Jahrzehnte sollen dem Besucher dieses Land Osteuropas näher bringen, sagte Messeleiter Philippe Meder. Der Schwerpunkt liegt auf der Kunst der vergangenen 50 Jahre.
Den Besuch der St-Art empfiehlt Meder besonders Kunstinteressierten, die sich eine Sammlung aufbauen wollen. Bei der St-Art sind Kleinkunstwerke schon für weniger als 100 Euro zu haben. Bei großen Galerien können die Preise aber auch auf zwei Millionen Euro steigen.
Im vergangenen Jahr haben fast 30 000 Menschen die Messe besucht. Verkauft wurden 1200 Kunstwerke in einem geschätzten Gesamtwert von bis zu drei Millionen Euro.
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