| Modersohn-Werke für Staatliche Kunstsammlungen Dresden |
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| Mittwoch, 24. November 2010 um 07:02 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben aus Familienbesitz acht Gemälde und eine Zeichnung der Künstler Paula Modersohn-Becker und Otto Modersohn erhalten. Dabei handele es sich um eine Schenkung vom Neffen der Malerin, teilte der Museumsverbund am Dienstag mit. Damit verfüge die Galerie Neue Meister erstmals über eigene Werke von Modersohn-Becker und habe zudem nun vier Werke von deren Mann Otto Modersohn. Die Bilder werden von Freitag an in der Reihe «Schaukabinett» gezeigt. Die Ausstellung, die weitere Werke aus Privatbesitz und Museumsbestand umfasst, ist bis zum 27. März 2011 im Albertinum zu sehen.
Mit der Präsentation gelangen Bilder aus dem engsten Familienkreis des Paares in die Öffentlichkeit, hieß es. Paulas Bruder, sein Sohn und seine Frau hätten die Zeugnisse größter Vertrautheit mit der Familie, der Natur Worpswedes und ihrer Kunst aus den Jahren 1895 bis 1907 an ihren Geburtsort zurückgegeben, hieß es. Landschaften, Porträts und Stillleben zeugten dabei auch von ihrer künstlerischen Entwicklung zu einer der bedeutendsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Die in Dresden geborene Paula Becker (1876-1907) und Otto Modersohn (1865-1943) heirateten 1901. Kurz nach der Geburt von Tochter Mathilde 1907 starb die Künstlerin.
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