| Kulturstiftung der Länder fördert Ausstellungen |
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| Donnerstag, 25. November 2010 um 06:51 Uhr | ||
Magdeburg (dpa/sa) - Die Kulturstiftung der Länder fördert in den kommenden Jahren zehn kunst- und kulturhistorische Ausstellungen in Deutschland mit jeweils einer Million Euro. Das beschloss der Stiftungsrat laut einer Mitteilung am Mittwoch in Magdeburg. Voraussetzung für die Förderung sei unter anderem, dass die Ausstellungen eine überregionale Ausstrahlung haben und interdisziplinär erarbeitet werden. In Sachsen-Anhalt erhält das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle die Hilfe der Stiftung für die geplante Ausstellung «Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv» (9.12.2011-6.6.2012). Sie wolle noch nie gesehene archäologische Funde zerstörter italienischer Städte und um den Vulkan präsentieren.
Auch das Kulturhistorische Museum in Magdeburg erhält eine Unterstützung für die Ausstellung «Otto Imperator. Kaisertum im ersten Jahrtausend» (27.8.2012-9.12.2012). Sie wird anlässlich des 1100. Geburtstags Kaiser Ottos des Großen verschiedene Formen des Kaisertums zeigen.
Von der Förderung profitiert zudem eine geplante Schau der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zum Schaffen des Kunstschriftstellers, Kritikers und Kurators Will Grohmann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (27.9.2012-6.1.2013). Das Museum der bildenden Künste Leipzig wird bei der Schau «Max Beckmann - Gesichter und Zeitzeugen» (25.9.2011-22.1.2012) unterstützt.
Die Kulturstiftung der Länder wurde 1988 mit dem Ziel der Förderung und Bewahrung deutscher Kunst und Kultur gegründet. Seitdem hat sie mit rund 150 Millionen Euro den Erwerb von Kunstschätzen für deutsche Museen, Bibliotheken und Archive unterstützt. Darüber hinaus fördert sie überregional bedeutsame Kultur- und Kunstvorhaben.
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