| Fanatismus als Kunstobjekt - Enrique Marty in Mannheim |
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| Freitag, 26. November 2010 um 06:45 Uhr | ||
Mannheim (dpa) - Blutige Gesichter, abgerissene Finger, schwärende Wunden: Diese Merkmale prägen viele Skulpturen des spanischen Künstlers Enrique Marty, dessen erste deutsche Einzelausstellung von Samstag (27. November) an in der Kunsthalle Mannheim zu sehen ist. Den Mittelpunkt der Schau «Premiere_1: Enrique Marty» bildet die aus 80 Skulpturen bestehende Installation «Fanatics», in der Marty nach eigenen Angaben auf den Fanatismus anspielt. Sie besteht aus 90 Zentimeter großen Figuren in Kampfanzügen, die das Gesicht des Künstlers tragen - und nach einem Verwandlungsprozess zu einem einheitlichen Riesenwurm verschmelzen.
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