| Städel-Erweiterungsbau feiert Richtfest |
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| Freitag, 26. November 2010 um 06:45 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die kuppelförmige Decke und die kreisrunden Oberlichter wirken jetzt schon imposant: Der unterirische Erweiterungsbau des Städel Museums hat am Donnerstag Richtfest gefeiert. Der Rohbau des 3000 Quadratmeter großen Gebäudes, in dem künftig die Kunst nach 1945 präsentiert werden soll, wurde nach 15 Monaten fristgerecht fertiggestellt. Das Richtfest lockte neben Museumsleiter Max Hollein und Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) trotz Nieselwetters eine Mäzenen-Schar auf die Baustelle am Frankfurter Schaumainkai.
Die Kosten für den Bau, der im Herbst 2011 eröffnet werden soll, sind mit 30 Millionen Euro veranschlagt. Die parallele Altbau- Sanierung soll mindestens 10 Millionen kosten. Dank der Unterstützung aus öffentlicher Hand, von Firmen, Stiftungen und Privatleuten hat das Städel von den 40 Millionen Euro nach eigenen Angaben bisher rund 90 Prozent zusammen.
«Mit dem Erweiterungsprojekt zeigt die Stadt Frankfurt einmal mehr, dass Kultur für sie ein Gut ist, zu dem sie sich bekennt und zwar nicht nur in Worten, sondern in Taten. Dass das neue Städel von Tag zu Tag deutlicher Gestalt annimmt, ist ein wunderbares Zeichen dafür», sagte Oberbürgermeisterin Roth laut Städel-Mitteilung.
Der Bau, entworfen von den Frankfurter Architekten schneider+schumacher, entsteht inmitten des Städel-Gartens. In den nächsten Schritten erfolgt der technische Ausbau. Ab 1. Dezember werden die Oberlichter schrittweise eingebaut und abgedichtet - noch sind es eher kreisförmige Löcher in der Betondecke. Der Bau wird künftig 195 kreisrunde Öffnungen aufweisen, deren Durchmesser von 2,7 Metern in der Mitte bis 1,5 Meter an den Gebäuderändern reicht.
Parallel zur Neubau-Eröffnung sollen im Herbst 2011 Main- und Gartenflügel des Museums neu präsentiert werden. Bis zum 26. Juni 2011 ist im Ausstellungshaus noch die Sammlungspräsentation «Die Chronologie der Bilder. Städel-Werke vom 14. bis 21. Jahrhundert» zu sehen.
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