| Livio Ceschin in Bad Frankenhausen |
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| Montag, 29. November 2010 um 06:52 Uhr | ||
Bad Frankenhausen (dpa) - Seine Radierungen erinnern an den Stil der alten Meister, in Fachkreisen gilt er als Geheimtipp: Arbeiten des italienischen Grafikers Livio Ceschin sind bis zum 13. Februar 2011 im Panorama Museum in Bad Frankenhausen (Thüringen) zu sehen. Am Samstag wurde die Ausstellung eröffnet. Erstmals in einem deutschen Kunstmuseum werden rund 100 Exponate des 1962 geborenen Autodidakten gezeigt. Darunter sind 75 Radierungen und etwa ein Dutzend in Mischtechnik entstandene Arbeiten. Sie geben einen Überblick über das Schaffen Ceschins, der sich erst vor knapp zehn Jahren der Druckgrafik zuwandte, wie eine Museumssprecherin sagte.
Livio Ceschin hat sich vor allem der Landschaftsgrafik verschrieben, die er in feinsten Nuancen umsetzt. In seiner altmeisterlichen Künstlerhandschrift erinnert er an Rembrandt, Tiepolo und Canaletto. Häufig bindet er auch kalligraphisch an das 19. Jahrhundert erinnernde Wort- und Satzfragmente ein.
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