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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Kunstsammlerin Irene Ludwig mit 83 gestorben Von Petra Albers, dpa PDF Drucken E-Mail
Montag, 29. November 2010 um 06:52 Uhr

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Rund 12 000 Kunstwerke trugen sie zusammen und machten eine Vielzahl davon der Öffentlichkeit zugänglich. Irene und Peter Ludwig galten als Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar. 14 Jahre nach ihrem Mann ist nun die Mäzenin Irene Ludwig gestorben.

 

Aachen (dpa) - Die Kunstsammlerin Irene Ludwig ist tot. Sie starb im Alter von 83 Jahren am Sonntag nach kurzer, schwerer Krankheit. Dies teilte die Peter und Irene Ludwig-Stiftung in Aachen mit. Irene Ludwig und ihr Mann Peter (1925-1996) galten als Deutschlands bedeutendstes Kunstsammler-Ehepaar - er der große, beredte Mäzen in der Öffentlichkeit, sie die stille Akteurin im Hintergrund. Mit großer Leidenschaft trugen sie rund 12 000 Kunstwerke zusammen - von der Antike bis zur Gegenwart. Leihgaben und Schenkungen gibt es in über 30 Museen, zwölf davon tragen den Namen Ludwig, unter anderem in Köln, Wien, Budapest und Peking.

 

Zu den herausragenden Stücken der Sammlung gehören Meisterwerke der sowjetischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts und der Pop-Art der 60er Jahre, die durch das Ehepaar in Europa erst populär geworden ist. So wurde 1967 das Museum Ludwig in Köln gegründet - nachdem das Ehepaar der Stadt 300 Werke von Künstlern wie Georg Baselitz, Yves Klein, Robert Morris und Gerhard Richter geschenkt hatte.

Irene Ludwig stand nicht gerne im Rampenlicht. Sie stammte aus der alteingesessenen Aachener Schokoladenfabrik Monheim und wuchs mit vier Geschwistern auf. Sie studierte Kunstgeschichte an der Universität Mainz. Im Studium lernte sie Peter Ludwig kennen, den sie 1951 heiratete. Peter Ludwig trat in die Schokoladenfabrik seiner Schwiegereltern ein, wurde geschäftsführender Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit widmeten er und seine Frau sich in jeder freien Minute der Kunst.

 

Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes vor 14 Jahren zog Irene Ludwig in dessen Büro, um sein Lebenswerk fortzuführen. 1998 gründete sie die Peter und Irene Ludwig-Stiftung und schuf damit die Basis für eine dauerhafte Unterstützung der Museen und Einrichtungen, die über wichtige Schenkungen oder Leihgaben der Sammlung verfügen. «Unsere Arbeit wird auch nach dem Tod von Irene Ludwig in ihrem Sinne weitergehen», sagte der Geschäftsführende Vorsitzende der Stiftung, Walter Queins.

 

Irene Ludwig erhielt viele Auszeichnungen, darunter 1978 den Professoren-Titel durch den österreichischen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger, und den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

www.ludwigstiftung.de

 



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