| Kunstsammlungen erhalten Beckmann-Werk zurück |
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| Dienstag, 30. November 2010 um 06:45 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - 73 Jahre nach ihrer Verbannung in der NS-Zeit hat Chemnitz eine Radierung von Max Beckmann (1884-1950) zurückbekommen. Die Kunstsammlungen erhielten das knapp 46 mal 38 Zentimeter große Selbstbildnis aus dem Jahr 1917 vom Würzburger Museum im Kulturspeicher. Es gehörte zur Beckmann-Mappe «Gesichter», die im Nationalsozialismus 1937 als «Entartete Kunst» aus der Öffentlichkeit entfernt worden war, wie eine Sprecherin der Kunstsammlungen am Montag mitteilte. Die Mappe habe 19 Original- Radierungen enthalten. Über den Verbleib der anderen 18 sei bislang nichts bekannt. Das Selbstbildnis wandert vorerst ins Depot vom «Museum des Jahres 2010».
www.kunstsammlungen-chemnitz.de
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