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Mittwoch, 03. November 2010 um 06:34 Uhr |
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Der «Herkules von Gelsenkirchen» nimmt Gestalt an: Noch in zwei riesige Teile zerlegt, lag die 18 Meter hohe Skulptur des Künstlers Markus Lüpertz am Dienstag auf dem Gelände der Kunstgießerei Schmäke in Düsseldorf. In der Nacht zu Mittwoch sollte der Koloss mit einem Schwertransport über Autobahnen nach Gelsenkirchen rollen. Im Dezember dann findet der Monumental-Held in luftiger Höhe seinen Platz - auf einem 85 Meter hohen Turm im Nordsternpark der Ruhrgebietsstadt. Das 23 Tonnen schwere Kunstwerk ist Teil des Kulturhauptstadt Ruhr.2010-Programms und steht symbolisch für die Erneuerung der Region.
Bis der Koloss aus Aluminium im Ruhrgebiet auf seinen hohen Sockel kommt, muss er noch von innen stabilisiert werden. Dann werden die beiden Hälften zusammengesetzt, und schließlich wird Künstler Lüpertz den metallisch schimmernden Riesen bemalen.
An «Herkules» haben 15 Mitarbeiter der Kunstgießerei ein Jahr lang gearbeitet. «Er besteht aus etwa 240 Einzelteilen», berichtete Kunstgießer Karl-Heinz Schmäke. Wie ein Puzzle wurden die Teile zusammengeführt und aneinandergeschweißt. Bei der Schlussveranstaltung der Kulturhauptstadt im Dezember soll der «Herkules» sich über Gelsenkirchen erheben.
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Mittwoch, 03. November 2010 um 06:34 Uhr |
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Berlin (dpa/bb) - Er gilt als einer der wichtigsten Künstler der Moderne: Der Martin-Gropius-Bau in Berlin zeigt vom 4. November bis zum 16. Januar eine Ausstellung über László Moholy-Nagy (1895-1946). Das Werk des in Ungarn geborenen einstigen Bauhaus-Lehrers reicht von Malerei, Fotografie, Film über Bühnengestaltung bis zum Industriedesign. Die Ausstellung konzentriert sich auf Moholy-Nagys «Kunst des Lichts», so der Titel der Schau. Zu sehen sind 200 Arbeiten, darunter Stummfilme aus Berlin und zahlreiche Fotogramme (fotografische Experimente auf Papier ohne Kamera).
Zur Vorstellung kam am Dienstag auch die Tochter des Künstlers, Hattula Moholy-Nagy (77). Sie betonte, wie wichtig die Berliner Zeit für ihren Vater, der unter den Nazis emigrieren musste, gewesen sei. Die Ausstellung war bereits in Madrid zu sehen. Vor einem Jahr präsentierte die Frankfurter Schirn Kunsthalle eine Retrospektive über den Bauhaus-Künstler.
http://www.gropiusbau.de
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