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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Ausstellung offenbart gesellschaftliche Stereotype PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 05. Oktober 2010 um 06:27 Uhr

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 München (dpa/lby) - Unter dem Titel «typisch! Klischees von Juden und Anderen» zeigt das Jüdische Museum in München von Mittwoch an eine Sonderausstellung über pauschalisierte Bilder und Vorurteile in der Gesellschaft. Warum Juden typischerweise lange Nasen zugeordnet werden, warum Schwarze als bessere Athleten gelten - solche und andere Fragen stehen im Mittelpunkt der fünfmonatigen Schau.

 

«Antisemitismus und andere Formen von Rassismus wollen wir anhand von realitätsnahen Objekten darstellen», sagte Chefkuratorin Felicitas Heimann-Jelinek am Montag. Gezeigt werden Kunstwerke, Fotografien und Filmausschnitte aus dem vergangenen Jahrhundert.

 

Bei der provozierenden Skulptur «49 Jewish Noses» des Amerikaners Dennis Kardon ragten große und kleine Nasenformen aus der Wand hervor und führten das Stereotyp der «jüdischen Nase» ad absurdum, sagte die Kuratorin. Der Künstler hatte die Nasen mehrerer jüdischer Freunde wirklichkeitsgetreu nachmodelliert und nebeneinandergestellt.

 

Inhalt der Ausstellung sind auch frühere Original-Werbeplakate aus mehreren Ländern. «Die sind so brutal rassistisch, dass es einem den Atem verschlägt», erklärte Heimann-Jelinek. So zeige eine französische Seifenwerbung aus den 1940er Jahren einen Schwarzen, der damit weißer zu werden hoffe. Zu ihrer Zeit erregten solche Plakate oft jedoch kaum Aufmerksamkeit, «weil sich die Stereotype gesellschaftlich verfestigt hatten». Derartige Phänomene gebe es aber auch heute noch. Die Kuratorin sagte: «Wir sehen oft nur, was wir sehen wollen, und nicht das, was tatsächlich ausgesagt wird.»

 

Die Schau sensibilisiere für die alltägliche Gegenwart von Klischees, hieß es. Sie war bereits in Berlin, Chicago und Wien zu sehen. Im Jüdischen Museum München läuft sie bis zum 6. März 2011.

 

 

www.juedisches-museum-muenchen.de

 



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