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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Neuanfang für bisher private Galerie in Görlitz Von Anett Böttger, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 06. Oktober 2010 um 06:18 Uhr

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Das Geschäft mit zeitgenössischer Kunst ist nicht leicht, schon gar nicht in der Provinz. In Görlitz führte Eberhard Klinger fast 30 Jahre lang eine Galerie. Nun wagt er sich nach Dresden - in weitaus größere Konkurrenz.

 

Görlitz (dpa/sn) - Eberhard Klinger hat sich gewissermaßen als Exot über Jahre in Ostsachsen behauptet. Der 62-Jährige führte in der Görlitzer Altstadt die einzige rein private Galerie östlich von Dresden - mit ambitionierten Ausstellungen und Projekten. Aus privaten Gründen verlässt er nun die östlichste Stadt Deutschlands, um vor den Toren Dresdens eine neue Galerie zu eröffnen. Görlitz bleibt er trotzdem mit «Ausstellungen in gewohnter Qualität» - künftig jedoch unter dem Siegel der Görlitzer Kulturservice- Gesellschaft. «Es geht nahtlos weiter», verspricht Klinger.

 

«Herr Klinger wird quasi unser Kurator sein», sagt Kulturbürgermeister Michael Wieler. Ein Verlust der professionell geführten Galerie direkt neben dem Schlesischen Museum wäre «ziemlich hart» gewesen. Diese habe fast 30 Jahre das Kulturleben der Stadt bereichert. Der Kultur-Service hat die Räume gegenüber dem Rathaus vor allem auch deshalb gemietet, um bei Veranstaltungen näher am Geschehen zu sein. Die städtische Gesellschaft mit fünf Mitarbeitern organisiert unter anderem Altstadtfest und Christkindlmarkt. Die Galerie mit sorgfältig ausgewählter Kunst werde für ein stilvolles Umfeld sorgen, ist Wieler überzeugt.

 

Klinger würde gern wie bisher jährlich vier bis fünf Ausstellungen in Görlitz zeigen. Ob das Budget dies ermögliche, bleibe abzuwarten, dämpft der Kulturbürgermeister allzu kühne Erwartungen. Seit dem vergangenen Wochenende zeigen Detlef Schweiger aus Dresden und Piotr Korzeniowski aus Krakau «Schwarzweißmalerei» in der Galerie. Bis Ende Oktober ist die Ausstellung zu sehen, als Teil des Projektes «Art & Dialog». Auf Initiative des Bundesverbandes Bildender Künstler läuft es zeitgleich an etwa 50 Orten Deutschlands, in Sachsen auch in Chemnitz und Leipzig.

 

Klinger führt die Galerie am Schönhof seit 1981, zu DDR-Zeiten für den damaligen staatlichen Kunsthandel, später privat unter seinem Namen. Der gebürtige Neugersdorfer - unschwer am rollenden «R» zu erkennen - suchte nach der Wende gezielt große Banken und Unternehmen auf. In Köln, Hamburg oder Frankfurt/Main fand er treue Käufer für Werke ostdeutscher Künstler. «Mit dem, was ich im Westen verdiente, habe ich die Galerie finanziert», erzählt er. In Ostsachsen hatte er zwar ein interessiertes Publikum, aber kaum Kundschaft. Anders als im Westen mangele es am Mittelstand, der Geld für Kunst ausgibt.

 

Sowohl Werke namhafter Künstler wie zuletzt Radierungen von Horst Janssen aus Hamburg als auch Arbeiten unbekannter Künstler waren bei Klinger in Görlitz zu sehen. Er stellte Aquarelle, Gemälde, Grafiken, Zeichnungen und Collagen aus. Für Plastik eigneten sich seine Räume weniger, räumt der studierte Kulturwissenschaftler ein. Zu Klingers Programm in Görlitz gehörten die Reihen «Köpfe» und «Weltkunst» - letztere mit dem Anspruch, Kunst aus einem bestimmten Land zu zeigen. Ab November ist die Fortsetzung mit Vertretern aus Georgien geplant.

 

In der Staatsanwaltschaft Görlitz oder im Landgericht Bautzen gestaltete Klinger zudem etliche Ausstellungen für das Projekt «Kunst und Justiz». Demnächst will er seine neue Galerie in Liegau- Augustusbad öffnen, wo er nun auch wohnt. Unweit der sächsischen Landeshauptstadt sei das Potenzial an Kunden viel größer - aber auch die Konkurrenz, wie er sagt. In der Kulturmetropole gibt es derzeit 37 private Galerien.

 



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