| Große Solidaritätswelle für Altonaer Museum |
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| Donnerstag, 07. Oktober 2010 um 06:47 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Rund 20 000 Bürger haben bis zum Mittwoch mit ihrer Unterschrift gegen eine Schließung des Altonaer Museums protestiert. Auch das Deutsche Nationalkomitee des Internationalen Museumsrates (ICOM Deutschland) reagierte mit Unverständnis auf die Pläne des Senats. «Eine Sammlung von über 600 000 Exponaten zur Kultur des norddeutschen Küstengebietes wird damit zum Strandgut einer verfehlten Museumspolitik», erklärte ICOM-Präsident Klaus Weschenfelder. Die Verlagerung der Sammlung, die zu erhalten ist, würde ein Vermögen kosten, das angegebene Einsparpotenzial in Höhe von 3,4 Millionen Euro erscheine völlig unrealistisch. Der Senat will das 147 Jahre alte Museum zum Jahresende schließen.
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