| Einheitsdenkmal-Entwürfe gefallen Wowereit nicht |
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| Freitag, 08. Oktober 2010 um 06:16 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Klaus Wowereit (SPD) hält nicht viel von den drei Entwürfen für das künftige Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin. «Meine Begeisterung für diese Entwürfe hält sich in der Tat in Grenzen», sagte der Regierende Bürgermeister am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. «Entweder ist die Herausforderung zu groß oder die Entwürfe waren nicht ausreichend», kommentierte Wowereit die inzwischen zweite Auflage des Wettbewerbs für das Denkmal, das einmal vor dem künftig wieder aufgebauten Berliner Schloss stehen und nach dem Willen des Bundes ein «nationales Symbol» werden soll.
Eine Jury hatte sich am Sonntag für drei Vorschläge entschieden, die nun überarbeitet werden müssen. Die Entwürfe kamen vom Bildhauer Stephan Balkenhol, dem Architekten Andreas Meck sowie den Ausstellungsgestalter Milla und Partner in Zusammenarbeit mit der Choreographin Sasha Waltz.
Nachdem die drei ersten Preisträger Änderungsvorschläge der Jury vorgelegt haben, werden sich Neumanns Behörde und das Bundesbauministerium als Auslober für einen Entwurf entscheiden. An dem Wettbewerb hatten sich 386 Künstler und Architekten beteiligt. Daraus hatte die Jury 33 Entwürfe in die engere Wahl genommen. Die erste Runde des Wettbewerbes war gescheitert, weil die Jury keinen der Entwürfe passend fand.
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