| Kunsthalle Würth zeigt Popart-Pionier Katz |
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| Samstag, 09. Oktober 2010 um 08:59 Uhr | ||
Schwäbisch Hall (dpa/lsw) - Er gilt als Pionier der Popart und als einer der einflussreichsten US-Künstler der Gegenwart: Der New Yorker Altmeister Alex Katz. 170 seiner Druckgrafiken und Gemälde zeigt die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall bis Anfang April 2011. Der 83- Jährige ist eine zentrale Figur des sogenannten Cool Paintings, «einer US-amerikanischen selbstreflexiven Maltradition, für die der Gleichklang von Rationalität, Sinnlichkeit und Abstraktion kennzeichnend ist», wie die Kunsthalle mitteilte.
Lange galt Katz als «Künstlerkünstler», für den sich allenfalls seine Malerkollegen weltweit interessierten. Seinen wirklichen internationalen Durchbruch erlebte der in Brooklyn geborene Sohn russischer Einwanderer, Schöpfer distanziert-elegischer Porträts und melancholischer Landschaften, erst in den späten 80er Jahren mit einer großen Retrospektive im New Yorker Whitney-Museum.
Die Haller Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Albertina in Wien konzipiert worden. «Alex Katz. Prints, Paintings, Cutouts» ermöglicht einen Einblick in das druckgrafische Werk von der Mitte der 60er Jahre bis heute. Die Gemälde wurden gemeinsam mit dem Künstler ausgewählt.
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