| Intendant Flimm wünscht mehr Kulturkampf |
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| Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 06:51 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) Der frühere Thalia-Intendant Jürgen Flimm fordert die Hamburger Kulturszene auf, aktiver und zielgerichteter als bisher gegen die Sparpläne des Senats zu protestieren. «Es bringt nichts, nur zu sagen, die Politiker sind doof und Kultursenator Stuth weiß nicht, wie man Goethe schreibt», erklärte der Chef der Berliner Staatsoper am Dienstagabend auf einer Diskussion in der Hansestadt. «Als alter Apo-Fuzzi sage ich Ihnen, dass man eine Strategie entwickeln muss. Wir wissen doch, wo der Gegner steht», sagte der 69-jährige Flimm vor 500 Kulturschaffenden und Interessierten in der Kampnagelfabrik. Den Theatern riet er, auch Inszenierungen zu bieten, «bei denen die Kasse klingelt».
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