| Schätze auf Seide im Museum für Ostasiatische Kunst |
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| Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 06:51 Uhr | ||
Köln (dpa/lnw) - Chinesische Seide eignet sich nicht nur als Stoff für edle Kleider, sondern auch als perfekter Untergrund für Gemälde. Das zeigt die Ausstellung «Der Perfekte Pinsel», die von diesem Freitag an im Kölner Museum für Ostasiatische Kunst zu sehen ist. Für die Schau waren einige der kostbaren Werke aus sechs Jahrhunderten zuvor aufwändig in Shanghai restauriert worden. Bis auf eine Ausnahme sind alle Bilder aus der Zeit zwischen 1300 und 1900 auf Seide gemalt worden.
«Der Stoff ermöglicht zwar einen feineren Strich und höhere Farbintensität, Seide erfordert aber auch eine enorme technische Perfektion», sagte Kuratorin Clarissa von Spee am Mittwoch bei einer Vorpräsentation. Neben beeindruckend detaillierten Ahnenporträts bietet die Ausstellung Bilder chinesischer Landschaften und bunte Tierbilder.
Die Berufsmaler des alten China stellten gegen hohe Gagen luxuriöse Tempel, Szenen aus dem Alltag oder aus der Geschichte dar - und zwar oft auf meterlangen Hängerollen. Glanzstück der Sammlung ist ein Ahnenporträt aus dem Jahr 1607, das einen rot gewandeten Beamten mit schwarzem Schlapphut zeigt. Die Ausstellung läuft bis zum 20. Februar 2011.
http://www.museenkoeln.de/museum- fuer-ostasiatische-kunst/
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