| Realismus in der Kunst des 19. Jahrhunderts |
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| Samstag, 16. Oktober 2010 um 10:14 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Realistische Kunst versucht die Alltagswirklichkeit festzuhalten. Die Richtung entwickelte sich zwischen 1830 und 1870 in Europa und Nordamerika. Sie reagierte unter anderem auf massive gesellschaftliche Veränderungen, die etwa von der industriellen Revolution ausgelöst wurden.
Der französische Maler Gustave Courbet (1819-1877) gilt als der Erste, der seine Kunst als «Realismus» definierte. Unter dem Titel «Gustave Courbet - Le réalisme» zeigte er 1855 vor den Toren der Pariser Weltausstellung einige seiner Bilder. Er demonstrierte damit gegen eine Jury, die einige Bilder von ihm nicht auf der Weltausstellung zeigen wollte. Die Aktion machte Courbet zur Galionsfigur der neuen Kunstrichtung.
Zu den Themen realistischer Werke gehören das familiäre und bäuerliche Arbeitsleben sowie der städtische Alltag. Bedeutende Vertreter des Realismus im 19. Jahrhundert sind Honoré Daumier (1808-1879), Jean-François Millet (1814-1875) und Théodore Rousseau (1812-1867).
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