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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunst & Kultur

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Picasso-Ausstellung der Superlative in Zürich PDF Drucken E-Mail
Samstag, 16. Oktober 2010 um 10:14 Uhr

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Der «Jahrhundertkünstler» Pablo Picasso kehrt nach Zürich zurück. 88 Jahre nach der weltweit ersten Museumsretrospektive des Spaniers zeigt das Kunsthaus eine der umfassendsten Werkschauen der vergangenen Jahre. Darunter sind Spitzengemälde aus aller Welt.

 

Zürich (dpa) - Eine Werkschau der Superlative des spanischen Malers Pablo Picasso (1881-1973) ist im Kunsthaus Zürich zu sehen. Von diesem Freitag an bis zum 30. Januar 2011 zeigt das Museum rund 70 Spitzengemälde des «Jahrhundertkünstlers» und erinnert damit an die weltweit erste und epochale Museumsausstellung Picassos im Zürcher Kunsthaus 1932. Die Schau vor 88 Jahren hatte der Maler selbst gestaltet. Das galt als Sensation im Kunstbetrieb und Meilenstein in der Geschichte der modernen Kunst, denn zuvor hatten stets die Museumsdirektoren selbst die Werke ausgewählt. Mit dieser Hommage an Picassos erste Museumsretrospektive feiert das Kunsthaus zugleich sein 100-jähriges Bestehen.

 

Die Exponate stammen aus namhaften Museum aus Europa, den USA und Japan sowie renommierten Privatsammlungen und dem eigenen Bestand des Kunsthauses, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Zu den selten in Europa gezeigten Arbeiten gehört das damals wie heute größte Gemälde der Ausstellung «Der Maler und sein Modell». Es misst 2,14 mal 2,00 Meter und ist eine Leihgabe des Contemporary Museum of Art in Teheran. Das Kunsthaus nennt die Ausstellung angesichts des historischen Hintergrunds, der Qualität der Werke sowie des finanziellen wie logistischen Aufwands ein «einmaliges Ereignis». Denn die Picasso-Werke sind heute mehrere Millionen wert, was die Versicherungs- und Transportkosten in die Höhe treibt.

 

Für die aktuelle Schau hat Kurator Tobia Bezzola den persönlichen Blick des Künstlers auf sein frühes Werk von der Gegenständlichkeit sowie der Blauen und der Rosa Periode bis zum Kubismus, Klassizismus und Surrealismus rekonstruiert.

 

Im Herbst 1932 hatte die neunwöchige Picasso-Schau 34 000 Besucher angelockt, was als Erfolg für den damaligen Kunsthausdirektor Wilhelm Wartmann galt. Ihm war es gelungen, Picasso und seine Galeristen für die Schau unter einen Hut zu bringen und nach Zürich zu holen. Das Schweizer Publikum kannte schon einige der Werke, die bei Privatsammlern und in Galerien zu finden waren. Die Arbeiten wurden während der Ausstellung im Kunsthaus auch zum Verkauf angeboten, doch die Weltwirtschaftskrise verhinderte einen großen Geschäftserfolg der Schau.

 

 

www.kunsthaus.ch

 



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