| «ars viva»-Preisträgerausstellung in Chemnitz |
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| Samstag, 16. Oktober 2010 um 10:14 Uhr | ||
Chemnitz (dpa/sn) - Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen als erstes Museum die Ausstellung der diesjährigen «ars viva»-Preisträger. Von diesem Sonntag an bis zum 16. Januar 2011 sind die Arbeiten von Klara Hobza aus Tschechien, der Schwedin Nina Canell, dem Schweizer Andreas Zybach und Markus Zimmermann aus Hannover zu sehen. Die vier hatten sich mit ihren einfallsreichen Installationen zum Thema «Labor» unter 39 jungen Bildenden Künstlern durchgesetzt.
Die vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vergebene Auszeichnung ist mit je 5000 Euro dotiert. Die Preisträger haben zudem Ausstellungen in drei Museen gewonnen. Später sollen die experimentellen Versuchsanordnungen im Istanbuler «SALT Beyoglu» (9. April bis 1. Juni 2011) und im Kunstmuseum Stuttgart (18. Juni bis 23. Oktober 2011) zu sehen sein.
In der Schau versammelt sind verschiedenartige «Guckkästen» von Zimmermann und eine sich räumlich ausbreitende Installation orangefarbiger Folie von Zybach. Die 35-jährige, derzeit in Berlin lebende Hobza zeigt Kurzfilme über ihre eigenen Experimente. Dazu gehören auch ein gelungener Versuch, mit 1200 morsenden Lichtern in New York Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen, und ein Papierflieger- Wettbewerb mit 350 Teilnehmern in den USA.
Der BDI-Kulturkreis fördert mit dem Wettbewerb junge Bildende Künstler. Die Preisträger-Ausstellungen finden in verschiedenen Museen statt. Die Chemnitzer Kunstsammlungen wurden gerade von der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA zum «Museum des Jahres 2010» gekürt.
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