| Abbruch der Maletzke-Ausstellung gefordert |
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| Montag, 18. Oktober 2010 um 22:55 Uhr | ||
Greifswald (dpa/mv) - Nach der Enttarnung des Greifswalder Künstlers Helmut Maletzke (90) als informeller Mitarbeiter der Staatssicherheit werden Forderungen nach Abbruch der aktuellen Ausstellung in der Greifswalder Marienkirche laut. Die Pommersche Evangelische Kirche und die Greifswalder Sankt Marien-Gemeinde sollten sich der Stasi-Opfer seelsorgerisch annehmen und nicht einen perfiden Stasi-Täter in ihre Obhut nehmen, erklärte der Benzer Galerist Hannes Albers am Montag auf Usedom. Er empfinde die Kirchenausstellung für einen Stasi-Spitzel als Belastung im Fusionsprozess mit Nordelbien.
Recherchen des NDR zufolge war Maletzke zwischen 1961 und 1989 unter dem Decknamen «Erwin Schreiber» als IM für die Stasi tätig. Er selbst räumte die Kontakte ein.
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