| Verträge für zwei Museen in Hannover besiegelt |
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| Montag, 18. Oktober 2010 um 22:55 Uhr | ||
Hannover (dpa/lni) - Niedersachsens Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) haben am Montag zwei Museumsverträge in Hannover unterzeichnet. Die Verträge regeln die Finanzierung der Häuser durch Land und Stadt sowie die Zusammenarbeit beider Vertragsparteien.
Mit dem «Museum im Schloss Herrenhausen-Vertrag» wurde die Errichtung eines Museums in den beiden Flügeln des Schlosses Herrenhausen besiegelt. Stadt und Land übernehmen jeweils eine Million Euro für die Ausstattung des östlichen und die Einrichtung des westlichen Seitenflügels. Darüber hinaus wird es neben einer Dauerausstellung rund um den Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz und seine Zeit 2014 auch die Landesausstellung «300 Jahre Personalunion Hannover-Großbritannien» geben, teilte ein Ministeriumssprecher mit.
Weil sagte: «Mit dem neuen Museum haben wir die Chance zu einer Verknüpfung von Wissenschaftsgeschichte und moderner Wissenschaft unter einem Dach. Das neue Herrenhausen knüpft damit bewusst an Leibniz und seine Zeit an.»
Außerdem soll die Attraktivität des Sprengel Museums Hannover gesichert und gesteigert werden. Das sieht der «Sprengel-Vertrag» vor. Demnach wollen Stadt und Land die finanzielle Grundausstattung des Museum mit jeweiligen jährlichen Zahlungen von rund 2,4 Millionen Euro gewährleisten.
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