| 100 000. Besucher im neuen Albertinum |
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| Freitag, 22. Oktober 2010 um 08:00 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Vier Monate nach der Wiedereröffnung des Albertinums in Dresden ist am Donnerstag der 100 000. Besucher in dem Museumsgebäude empfangen worden. «Das Albertinum ist sehr schnell zum Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt geworden», sagte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth. Neben den in neuer Form präsentierten Kunstwerken hätte sich auch die moderne Architektur als Publikumsmagnet erwiesen. «Ein toller Erfolg nach sechsjähriger Schließung des Hauses».
Das Domizil der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung war seit 2004 mit einem Kostenaufwand von 51,2 Millionen Euro aus Landesmitteln saniert und um einen Kunstdepot-Neubau erweitert worden. Die Flutkatastrophe von 2002 hatte Depots der Kunstsammlungen stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 20. Juni dieses Jahres öffnete das Ausstellungsgebäude aus dem 19. Jahrhundert als «Haus der Moderne», das Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart präsentiert.
In den teils nach historischem Vorbild rekonstruierten Hallen und Bildersälen sind 125 Skulpturen und Plastiken sowie rund 300 Gemälde ausgestellt. Zudem gewähren Schaudepots Einblicke in den umfassenden Bestand der Skulpturensammlung von der Antike bis zur Gegenwart. Zu den Besonderheiten gehören je ein Raum mit Arbeiten von Georg Baselitz und A.R.Penck sowie zwei Räume, in denen Gerhard Richter eigene Werke inszenierte. Die über dem Innenhof schwebende «Arche», wie das neue Depot mit Werkstätten für die Restauratoren genannt wird, gilt als architektonische Attraktion.
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