| Ausstellung: Franz Marc und Paul Klee als Freunde |
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| Freitag, 22. Oktober 2010 um 08:00 Uhr | ||
Sie dauerte nur viereinhalb Jahre, hat aber zahlreiche Früchte getragen: Während der Freundschaft zwischen Franz Marc und Paul Klee entstanden viele Werke, die nun in einer Schau in Halle zu sehen sind.
Halle (dpa/sa) - Die Künstler-Freundschaft zwischen Franz Marc (1880-1916) und Paul Klee Klee (1879-1940) bietet Material für eine ganz Ausstellung. «Dialog in Bildern» heißt eine Gemeinschaftsschau dreier Museen, die bereits in Oberbayern zu sehen war und nun am Sonntag im Kunstmuseum Stiftung Moritzburg in Halle eröffnet wird. «Das wunderbare Zeugnis dieser Freundschaft sind Briefe und wunderschön gestaltete Postkarten, die wir zeigen», sagte die Direktorin der Moritzburg, Katja Schneider, am Donnerstag.
Zu sehen sind zudem Zeichnungen und Aquarelle der Künstler; darunter auch Arbeiten, die sie sich gegenseitig schenkten. Die Exponate stammen vom Franz Marc Museum in Kochel (Oberbayern), dem Zentrum Paul Klee in Bern und von der Moritzburg. Diese besaß im frühen 20. Jahrhundert den deutschlandweit größten Bestand von Marc- Werken. Die Werke wurden 1937 von den Nazis beschlagnahmt.
«Wenn ich sage wer Franz Marc ist muss ich zugleich bekennen wer ich bin, denn vieles woran ich Teil nehme, gehörte auch ihm», begann Klee nach dem Tod seines Freundes 1916 einen Tagebucheintrag. Franz Marc habe dem Schwarz-Weiß-Karikaturisten Klee «das Tor zur Farbe aufgeschlagen», sagte der Kustos der Gemäldesammlung der Moritzburg, Wolfgang Büche, der auch sagte: «Die beiden waren völlig unterschiedliche Charaktere.»
http://www.franz-marc-museum.de
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