| Positives Resümee bei Lichtparcours 2010 |
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| Sonntag, 24. Oktober 2010 um 09:38 Uhr | ||
Braunschweig (dpa/lni) - Metallisch glänzender Eisberg, Mini-Hochhäuser als überdimensionierte Lampions: Die Stadt Braunschweig hat nach dem Ende des Lichtparcours 2010 positive Bilanz gezogen. Mehr als 300 000 Besucher haben die Lichtkunstobjekte an neun Standorten entlang der Oker gesehen, teilte die Kunstdezernentin Anja Hesse am Freitag mit.
Dreieinhalb Monate waren die Lichtkunstwerke von sieben Künstlern bis Ende September zu sehen. Die Künstler durften die Standorte selbst aussuchen. Es gab nur zwei Vorgaben: die Nähe zum Wasser und die öffentliche Zugänglichkeit. Die Besucher ließen sich Abend für Abend unter anderem von einem an einen riesigen, von innen rötlich beleuchteten Reifen erinnernden Acrylring oder von blauen Leuchtelementen und Kugeln fesseln.
«Über 30 000 Mal wurde die Audiodatei aus dem Internet heruntergeladen, allein 70 000 Mal wurden die Internet-Seiten des Lichtparcours abgerufen und 50 000 Flyer waren nach Erscheinen in kürzester Zeit vergriffen», teilte Bianca Winter, Leiterin des Kulturinstituts und Projektleiterin, mit.
Seit zehn Jahren verfolgt die Stadt Braunschweig die Idee, im öffentlichen Raum Kunstwerke und ihr Publikum zusammenzubringen. Der erste Lichtparcours ließ anlässlich der Expo 2000 in Hannover die Brücken über der Oker erstrahlen. Vier Jahre später gab es einen Kunstparcours mit originellen Objekten an ungewöhnlichen Orten.
Auch die Hotels in Braunschweig profitierten in diesem Jahr von der Lichtkunst. «Der Lichtparcours war ein großer Gewinn für die Stadt. Auch für uns Hoteliers war die Attraktivität spürbar, wir hatten einen höhere Auslastung als in den Sommermonaten der vergangenen Jahre», sagte der Vorsitzende des Ausschusses Tourismus, Wieslaw Puzia.
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