| YouTube-Videos aus Berlin im Guggenheim-Museum |
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| Sonntag, 24. Oktober 2010 um 09:38 Uhr | ||
New York (dpa) - Von YouTube ins Guggenheim: Das berühmte New Yorker Museum hat am Donnerstagabend (Ortszeit) 25 der besten künstlerischen Videos aus der Internet-Plattform ausgezeichnet. Zwei der geehrten Filmemacher leben in Berlin, die anderen stammen unter anderem aus den USA, Brasilien, Australien, Großbritannien, Chile und Frankreich. Eine Jury hatte die Videos unter 23 358 Einsendungen aus mehr als 90 Ländern ausgewählt.
Der Animationsfilm-Produzent Christen Bach (Jahrgang 1978) wurde in Dänemark geboren, lebt und arbeitet aber in Berlin. Sein Gewinner- Video «Bear untitled» («Bär ohne Titel») ist ein Hommage an die Anfänge des Computervideos mit stark verpixelten Bildern. Der Tscheche Martin Kohout (Jahrgang 1984), der in Berlin studiert, hat mit «Moonwalk» («Mondspaziergang») eine Meta-Ebene für das Anschauen von YouTube Videos geschaffen - sein Werk lässt die schier unendliche Video-Fülle auf YouTube visuell erahnen.
Die Gewinnervideos des Wettbewerbs wurden während einer Party in Großformat in der berühmten Rotunde und auf die Museumsfassade an der Fifth Avenue projiziert. Die Streifen sind dort noch bis Freitagabend (Ortszeit) zu sehen oder weltweit im Internet auf YouTube.
Zu der elfköpfigen Jury zählten unter anderem die Musikerin und Performance-Künstlerin Laurie Anderson, der Hollywood-Regisseur Darren Aronofsky («The Wrestler»), der schottische Künstler Douglas Gordon, der österreichische Grafikdesigner Stefan Sagmeister und der japanische Pop-Künstler Takashi Murakami. Bei ihrer Auswahl legten die Juroren besonderen Wert auf ein breites Spektrum unterschiedlicher Filmformate. Einzige Bedingung: Die Videos durften nicht länger sein als zehn Minuten.
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