| Verband: Kleine Museen in finanzieller Schieflage |
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| Dienstag, 26. Oktober 2010 um 07:02 Uhr | ||
Rostock (dpa/mv) - Mehrere kleine der insgesamt 230 Museen in Mecklenburg-Vorpommern geraten nach Ansicht des Landes- Museumsverbands immer mehr in finanzielle Schieflage. Der Vorsitzende Steffen Stuth appellierte am Montag im Rahmen der Herbsttagung des Verbands an die Betreiber der Museen, bei der Unterstützung der Einrichtungen nicht nachzulassen. Die Museen seien wichtig für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes. Im vergangenen Jahr seien rund vier Millionen Besucher in die Museen Mecklenburg-Vorpommerns gekommen, ein Großteil von ihnen Touristen.
Noch sei die Museumslandschaft im Nordosten sehr vielfältig und erfolgreich, sagte Stuth. Gerade die kleineren Museen, die oft nur eine halbe Personalstelle zur Verfügung hätten, gerieten nun durch hohe Betriebskosten in Bedrängnis. Es drohten weitere Stellenstreichungen. «Ein Museum, das keinen qualifizierten Mitarbeiter hat, ist ein totes Museum, weil es sich nicht mehr weiterentwickelt», sagte Stuth. «Ein Museum ist inhaltliche Arbeit, nicht nur morgens Licht an und abends wieder Licht aus.»
Es habe sich stets gezeigt, wenn in Museen investiert werde, seien sie erfolgreich. Dann hätten große und kleine Kommunen damit Erfolg. Die Museen seien zudem ein wichtiger Träger der Bildung. «Wir sind das größte Bildungsnetzwerk des Landes.» Sie seien damit ein wichtiger «weicher Standortfaktor».
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