| Museumsrundgang - 27.10.2010 |
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| Dienstag, 26. Oktober 2010 um 07:02 Uhr | ||
Zwischen Alltag und Kunst: Feldmann in Madrid
Madrid (dpa) - Bei den Arbeiten des Konzeptkünstlers HansPeterFeldmann stellt sich automatisch die Frage, ob ein Gegenstand nur zum Alltag oder schon zur Kunst gehört. So ist es auch bei einer Ausstellung von Feldmann-Werken im Madrider Königin-Sofía- Museum. Die Schau, die bislang größte des Düsseldorfers in Spanien, zeigt simple Gebrauchsgegenstände, Zeitungsausschnitte oder auch Sammelbildchen von Fußballern. «Bei den Feldmann-Ausstellungen bewegt man sich immer auf einer dünnen Linie», sagte Ausstellungsmacherin Teresa Tatay. «Feldmann schafft nicht nur Kunst, sondern er stellt damit auch die Konzepte infrage, mit denen wir die Kunst bewerten.» Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Februar 2011 zu sehen.
Paris zeigt den Schatz der Medici
Paris (dpa) - Die florentinische Bankierfamilie der Medici förderte im 15. Jahrhundert Kunst und Künstler in einem zuvor noch nie da gewesenen Maße. Unter dem Titel «Der Schatz der Medici» zeigt das Pariser Museum Maillol 150 Werke, darunter Gemälde, Papierarbeiten und Kunstobjekte, die aus der einzigartigen Sammlung der Familie stammen. Unter den Exponaten befinden sich Arbeiten von Rubens, Michelangelo und Botticelli. Die Werke, vor allem Leihgaben bedeutender italienischer Museen, sind bis zum 31. Januar zu sehen. www.museemaillol.com
Peru in Wien: Schätze der Inka-Kultur
Wien (dpa) - Rund 90 wertvolle Stücke peruanischer Hochkultur stehen im Zentrum einer großen Ausstellung im Wiener Novomatic Forum. Unter dem Titel «INKAgold» vereint die Schau Exponate aus der Zeit zwischen 400 v. Chr. und 1500 n. Chr., darunter viele Grabbeigaben und Stücke aus Prä-Inka-Kulturen wie den Chavins und Lambayequos. «Es handelt sich dabei quasi um die Kronjuwelen Perus, die von unschätzbarem Wert sind», sagte die Kuratorin Marketa Krizova zur Eröffnung der Ausstellung. Highlights der Schau sind das «Tumi», ein zeremonielles Messer, sowie eine Totenmaske mit Jaguargesicht und Schmuck, den Priester bei Begräbnissen trugen. Die meisten Stücke stammen aus dem Museo de Oro del Peru in Lima. Die Schau bleibt bis zum 27. Februar geöffnet. http://www.inkagold.at
Erste große Nussbaum-Ausstellung in Paris
Paris (dpa) - Der Maler Felix Nussbaum (1904-1944) hat wie kein anderer Künstler den Holocaust in seinen Werken verarbeitet. Mit rund 60 Werken, darunter etwa 40 Gemälden, widmet ihm das Pariser Museum für jüdische Kunst und Geschichte die erste große Ausstellung in Frankreich. In Nussbaums Werken verbinden sich Elemente der Neuen Sachlichkeit und der Metaphysischen Malerei. Der 1904 in Osnabrück geborene Künstler wurde 1944 in Auschwitz ermordet. Die Ausstellung dauert bis zum 23. Januar. http://www.mahj.org
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