| Kunstgewerbemuseum einig mit Erben über Raubkunst |
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| Donnerstag, 28. Oktober 2010 um 07:14 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Museen und die Erben der Sammlerin Olga von Wassermann haben sich über den Verbleib zweier Berliner Vasen aus dem 18. Jahrhundert geeinigt. Wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Mittwoch mitteilte, bleiben die Deckelvasen aus der Berliner Manufaktur Cornelius Funcke im Kunstgewerbemuseum, die Erben erhalten eine Entschädigung. Das Museum hatte jüngst die Jüdin von Wassermann als rechtmäßige Besitzerin ausfindig gemacht. Vor ihrer Emigration hatte sie einen Großteil ihres Besitzes wegen der NS- Verfolgung verkaufen müssen. 1937 ersteigerte das Kunstgewerbemuseum die Vasen und brachte sie im Schlossmuseum unter. Die Kunstwerke waren eine Hommage an die Krönung Friedrichs I.
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