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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Ein Besuchermagnet im Wandel: Deutsches Museum baut um Von Kathrin Aldenhoff, dpa PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 28. Oktober 2010 um 07:14 Uhr

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Für 400 Millionen Euro wird das international renommierte Deutsche Museum in München saniert. Der Museumsbau und auch die Ausstellungen werden erneuert. Große Veränderungen für ein hundert Jahre altes Haus, das mit seinem Konzept bisher sehr erfolgreich war.

 

München (dpa) - Hohe Wände aus schwarzem Stahl ragen aus dem Boden, darüber schwebt wie ein UFO eine weiße runde Kapsel. Im Deutschen Museum, dem international renommierten Technikmuseum in München, stehen die Zeichen auf Zukunft. Die Sanierungsarbeiten für insgesamt 400 Millionen Euro haben bereits begonnen.

 

«Uns ist wichtig, dass das Museum die aktuelle Technik und ihren Einfluss auf den Alltag der Menschen zeigt», sagt Bernhard Weidemann, Sprecher des 1903 gegründeten Deutschen Museums. «In diesem Museum steht der erste Dieselmotor. Aber genauso interessant ist heute der erste Computer.» Wo bis vor kurzem alte Automobile und mächtige Eisenbahnen standen, ist jetzt die Abteilung für Nano- und Biotechnologie zu Hause. Nano kommt vom lateinischen Wort «nanus» und bedeutet Zwerg. Statt um große Motoren und Dampfmaschinen geht es um Atome und menschliches Erbgut.

 

Hinter den schwarzen Trennwänden finden die Besucher unter anderem das erste Mikroskop, mit dem Atome sichtbar werden - und viele Bildschirme. Zwei Jungen stehen davor, sie fahren mit dem Finger über die Vitrinen - durch die Berührung leuchten Lampen auf, über die Monitore laufen Informationen.

 

Das Deutsche Museum will mit seinen Besuchern mehr in Interaktion treten. Sie sollen an der Ausstellung teilhaben, mitdiskutieren und sich eine eigene Meinung bilden. «Die Technik wird nicht einfacher, das ist ein Problem, vor dem wir als Museum stehen», erklärt Weidemann. Die Vermittlung von Wissen müsse sich daran anpassen, alle Sinne ansprechen, die Besucher aktiv werden lassen: «Museum 2.0».

 

Es gibt Plätze, an denen sich die Besucher verschiedene Meinungen zum Beispiel zur Embryonenforschung anhören können. Es laufen Video- Übertragungen aus Forschungsstätten, die Besucher können den Wissenschaftlern Fragen stellen und bekommen sofort Antworten. In dem weißen UFO ist ein Labor eingerichtet, in dem Schülergruppen mit Präzisionspipetten und Chemikalien hantieren können.

 

So wie der Bereich Neue Technologien soll bis 2025 das ganze Museum aktualisiert und saniert werden, rechtzeitig zur 100-Jahr- Feier des Museumsbaus auf der Isar-Insel. Das Gebäude von 1925 ist brandschutztechnisch veraltet; in die denkmalgeschützten Gemäuer müssen fünf neue Fluchttreppenhäuser eingebaut werden, Fenster sollen erneuert und Wände isoliert werden.

 

400 Millionen Euro kostet all das, zu Beginn des Monats hatten sich der Bund und das Land Bayern darauf geeinigt, jeweils 180 Millionen davon zu übernehmen, den Rest tragen acht große Technologieunternehmen mit je fünf Millionen Euro.

 

Rund 1,4 Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus ganz Deutschland und vor allem auch dem Ausland. «Das Deutsche Museum ist zweifelsohne das traditionsreichste und wichtigste Technikmuseum Deutschlands, dessen Bedeutung weit über unsere Landesgrenzen hinaus geht», betont Volker Rodekamp, Präsident des Deutschen Museumsbundes.

 

«Der Grundgedanke des Museums soll sich nicht ändern», versichert Weidemann. «Hier stehen die Meisterwerke der Naturwissenschaften und der Technik.» Bis Ende dieses Jahres soll feststehen, welche Ausstellungen aktualisiert und welche komplett erneuert werden.

 

Das mehr als zehn Meter hohe Schiff direkt am Eingangsbereich wird in jedem Fall bleiben. Während der Bauarbeiten soll es zwar in einen Überdruckkasten kommen, um es vor Staub zu schützen. Aber danach wird es weiterhin alles überragen und auch die älteren Besucher, die das Museum schon seit ihrer Kindheit kennen, daran erinnern, dass sie trotz aller Umbauten und Neuerungen in «ihrem» Deutschen Museum sind.

 

 

www.deutsches-museum.de

 



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