| Bedeutende Expressionisten-Schau in Wiesbaden |
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| Freitag, 29. Oktober 2010 um 07:08 Uhr | ||
Wiesbaden (dpa) - Den ersten großen Kontakt zwischen europäischer und amerikanischer Avantgarde zeigt das Museum Wiesbaden ab Sonntag (31. Oktober). «Das Geistige in der Kunst. Vom Blauen Reiter zum Abstrakten Expressionismus» heißt die Expressionisten- Ausstellung, die bis zum 27. Februar 2010 läuft.
Gezeigt werden mehr als 250 Werke von Franz Marc, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Lionel Feininger bis zu Barnett Newman, Mark Rothko oder Robert Motherwell. Knapp die Hälfte der gezeigten Gemälde und Grafiken seien private Leihgaben und zuvor noch nie ausgestellt worden, sagte Volker Rattemeyer, der Kurator der Ausstellung.
Die Brücke vom deutschen Expressionismus in die USA schlug die Künstlergruppe Blaue Vier mit Feininger, Kandinsky, Paul Klee und Alexej von Jawlensky. Sie wurden von der Galeristin Galka Scheyer in der neuen Welt propagiert. Die amerikanischen Künstler übernahmen den radikalen Ansatz der europäischen Kollegen und entwickelten daraus eine eigene Farb- und Bildsprache.
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