| Simon-Snopkowski-Preis für Michael Verhoeven |
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| Freitag, 29. Oktober 2010 um 07:08 Uhr | ||
München (dpa) - Der Filmregisseur Michael Verhoeven ist mit dem Simon-Snopkowski-Preis ausgezeichnet worden. Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition verlieh ihm den Ehrenpreis, Laudator war Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). Verhoeven konfrontiere sein Publikum mit der deutschen Geschichte und leiste als renommierter Filmemacher seit Jahren wertvolle Erinnerungsarbeit, hieß es zur Begründung.
Die Gesellschaft zeichnet seit 2006 in zweijährigem Abstand Forschungsarbeiten zur jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern und zum Holocaust aus. Simon Snopkowski, nach dem der Preis benannt ist, war von 1959 bis 1971 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern und 1981 Gründungsmitglied der Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition. Er kämpfte gegen Unwissenheit, Vorurteile und Rassismus sowie für den Wiederaufbau jüdischer Kultur und jüdischen Lebens. 2001 starb er in München.
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