| NDR: Herzogin soll Wald für Kunstwerke bekommen |
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| Samstag, 30. Oktober 2010 um 08:47 Uhr | ||
Schwerin (dpa/mv) - Die seit Jahren andauernden Verhandlungen zwischen dem Land und der Herzogin zu Mecklenburg über Kunstwerke der Familie in Museen stehen nach einem Bericht von NDR 1 Radio MV kurz vor dem Abschluss. Das Land will demnach Donata Herzogin zu Mecklenburg von Solodkoff für die großherzogliche Kunstsammlung mit fast 400 Hektar Wald im Landkreis Parchim bei Schlemmin entschädigen. Der NDR beruft sich dabei auf eine Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Landtag.
Gutachter schätzten den Verkehrswert des Waldes auf 3,4 Millionen Euro, hieß es. Zusätzlich zu den Waldflächen gehe es um 4,5 Millionen Euro Barmittel. Daran solle sich auch die Kulturstiftung der Länder beteiligen. Das Kultusministerium sei zuversichtlich, die Verhandlungen mit der Herzogin bis spätestens Juli 2011 abzuschließen.
Bei den Verhandlungen geht es dem NDR zufolge um einen der letzten Ansprüche aus dem Entschädigungsgesetz für die Zeit nach 1945. Noch bis 1. Dezember 2014 können die Gegenstände vom Staatlichen Museum genutzt werden, danach müssten sie gemäß Gesetz an die Familie übertragen werden. Das will das Land verhindern.
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