| Weniger Besucher bei Lisiewsky-Schau als erwartet |
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| Montag, 01. November 2010 um 06:41 Uhr | ||
Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Mit weniger Besuchern als erwartet ist am Sonntag die Schau «Teure Köpfe» im Schloss Mosigkau zu Ende gegangen. «Unsere Erwartungen haben sich nicht erfüllt», sagte Kurator Wolfgang Savelsberg der Nachrichtenagentur dpa. Die achtwöchige Schau hatte das Werk des in Vergessenheit geratenen Hofmalers Christoph Friedrich Reinhold Lisiewsky (1725-1794) gezeigt und sollte zwischen 6000 und 8000 Besucher anziehen. Diese Zahlen sind laut Angaben des Kurators jedoch nicht erreicht worden. Die Ausstellung zieht nun nach Schwerin weiter. Dort soll sie vom 10. Dezember bis 6. März 2011 zu sehen sein.
Lisiewsky zählt zu den bedeutendsten Porträtmalern des 18. Jahrhunderts in Deutschland, geriet aber in Vergessenheit. Der Künstler entstammte einer polnischen Malerfamilie, die mehrere angesehene Mitglieder hervorgebracht hat. Von 1752 bis 1772 war Lisiewsky als Hofmaler in Dessau tätig. Seine Arbeiten sind laut Angaben der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz trotz ihres hohen künstlerischen Ranges bislang weder wissenschaftlich noch mit einer Ausstellung gewürdigt worden.
Die Schau zeigt Porträts von Friedrich Herzog zu Mecklenburg- Schwerin und Fürst Franz von Anhalt-Dessau, aber auch von Johann Sebastian Bach, Bürgern aus Leipzig und Adeligen aus Preußen.
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