| Volksinitiative zur Rettung der Hamburger Museen gestartet |
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| Mittwoch, 03. November 2010 um 06:34 Uhr | ||
Hamburg (dpa) - Im Ringen um Kürzungen des Hamburger Kultur-Etats soll mit einer Volksinitiative der Erhalt der vier historischen Museen der Stadt per Gesetz dauerhaft gesichert werden. Rund 500 Unterstützer des von der Schließung bedrohten Altonaer Museums brachten am Montagabend eine entsprechende Initiative auf den Weg. Damit soll nach dem Willen der Initiatoren der Erhalt der Museen - Altonaer Museum, Helms Museum, Hamburgmuseum und Museum der Arbeit - gesetzlich festgeschrieben und die Sammlungen in das Eigentum der Stiftung Historische Museen überführt werden.
In Hamburg streitet die Kulturszene seit längerem mit dem Senat um den Sparkurs. Nach massiven Protesten war die geplante Schließung des Altonaer Traditionshauses zum 1. Januar 2011 auf einem Kulturgipfel zunächst gekippt worden. Jetzt muss die Stiftung ein Konzept vorlegen, wie 3,5 Millionen Euro eingespart werden können. «Um diesen Tod auf Raten zu verhindern, will das Bürgerbegehren das Stiftungsgesetz ändern», erklärte Museumsdirektor Torkild Hinrichsen am Dienstag.
Wenn es im ersten Schritt - der Volksinitiative - gelingt, 10 000 Unterschriften zu sammeln, kommt es zum Volksbegehren. Ist dieses erfolgreich, können die Bürger in einem für die Politik verbindlichen Volksentscheid abstimmen.
http://www.altonaermuseumbleibt.de
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