| Gemälde nach 200 Jahren wieder in Oranienbaum |
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| Samstag, 04. September 2010 um 07:59 Uhr | ||
Oranienbaum/Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Nach mehr als 200 Jahren kehren zwei wertvolle Gemälde wieder in das zum Unesco-Welterbe zählende Schloss Oranienbaum zurück. Die Werke des niederländischen Porträtmalers Jan Mijtens (1613/14-1670) wurden dem Fürstenhaus von Anhalt abgekauft und zeigen zwei Prinzessinnen von Oranien-Nassau, wie die Kulturstiftung DessauWörlitz und die Kulturstiftung der Länder am Freitag mitteilten. Unterstützt wurde der Erwerb auch vom Land Sachsen-Anhalt und der Ernst-von-Siemens-Kunststiftung. Die Bildnisse gehörten einst Fürstin Henriette Catharina von Anhalt- Dessau (1637-1706), für die das Schloss erbaut worden war.
Heute sind das Schloss und der dazugehörige Park Teil des Dessau- Wörlitzer Gartenreiches. Seit einigen Jahren laufen Sanierungsarbeiten, um das zuletzt als Archiv genutzte Ensemble wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen. Die barocke Anlage entstand im 17./18. Jahrhundert.
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